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                       Wissenswertes �ber die Taubheit bei Hunden

Feststellung, der Hund ist taub:

Im ersten Moment vielleicht ein Schock, wom�glich �berlegt man sogar, den Hund zur�ckzugeben, auf jeden Fall ist man in einer hilflosen Situation, wenn man damit nicht gerechnet hat.

Wieder und wieder ging ihr diese Nachricht durch den Kopf : "der Hund ist taub".
 Frustriert sa� sie in ihrem Sessel und gr�belte vor sich hin. Sie dachte dar�ber nach, was sie jetzt machen sollte und vorallem, wie sollte sie mit einem tauben Hund umgehen, ihn erziehen und sich mit verst�ndigen?.

W�hrend sie so gr�belnd im Sessel sa� und mit ihren Gedanken besch�ftigt war, sa� der Hund, der taube Hund, ganz dicht neben ihr, seinen Blick auf sein Frauchen gerichtet. Sein Gef�hl, sagte ihm, dass  irgendetwas mit ihr nicht stimmte. So r�ckte der Hund noch dichter an ihr Bein, so als wolle er an ihren Gedanken teilhaben. So sa�en sie beide still zusammen und die Zeit verstrich, bis pl�tzlich der Hund sein Frauchen mit seiner feuchten Nase anstubste und seinen Kopf unter ihre Hand schob. Wie automatisch streichelte ihre Hand seinen Kopf, doch einen Augenblick sp�ter,  war sie wieder in Gedanken versunken. Wieder machte sich der Hund bemerkbar, er legte seine Pfote sachte auf ihr Knie, so als wolle er sagen. "Hey Du, sei doch nicht so abwesend, ich bin doch hier, beobachte mich doch einfach mal, ich zeige Dir, was ich brauche" und wie, um das zu best�rken, lief der Hund zur Terassent�r und blieb, sein Frauchen dabei auffordernd ansehend, davor stehen.

Sie stand auf und machte dem Hund ganz automatisch die T�re auf und der Hund ging raus. Er schaute sich nochmal um und blickte sie aufmerksam an, sie l�chelte ihm aufmunternd zu und der Hund verschwand im Garten.

In diesem Moment fiel ihr pl�tzlich auf, dass sie mit dem Hund die ganze Zeit kein Wort gesprochen hatte und trotzdem hatte sie  verstanden, was er wollte. Sie hatte automatisch alles richtig gemacht. Sie dachte: Wenn der Hund mir zeigen kann, was er von mir m�chte, dann werde ich auch einen Weg finden, ihm zu zeigen, was ich m�chte.

Da kam der Hund auch schon zur�ck, sie l�chelte und der Hund wedelte als Antwort auf ihr L�cheln. Sie schloss die T�r und setzte sich wieder in ihren Sessel. Wie selbstverst�ndlich setzte sich der Hund wieder dicht neben sie, so als wolle er sagen: Na dann lass uns mal weiter gr�beln, damit wir eine L�sung finden. Sie strich ihm liebevoll �ber den Kopf. Eigentlich hatte sie die Antworten auf ihre Fragen bereits gefunden.

Es war sehr still im Zimmer, aber keiner von beiden f�hlte sich einsam, denn Stille verbindet und kann oft mehr ausdr�cken als tausend Worte. Zwischen den beiden herrschte keine erdr�ckende Stille, nein, es war eine verbindende Stille.

Reden ist Silber
Schweigen ist Gold.

Da ist was Wahres dran, denkt mal dar�ber nach

                                                                                                                                  (A.Schweitzer)

 

 

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