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                       Wissenswertes über die Taubheit bei Hunden

Wow,
ich durfte fliegen.....


Ich stand da mit meinem Frauchen und mit vielen anderen Leuten und Hunden herum. Plötzlich merkte ich, dass die anderen Hunde ziemlich unruhig wurden. Ich konnte mir gar nicht so recht erklären, warum. So schaute ich mich um, konnte aber weit und breit nichts entdecken, bis ich nach oben zum Himmel schaute........da sah ich den Grund für die Aufregung.

Herab schwebte ein großes blaues Ungeheuer mit kreisenden Flügel und landetet in einiger Entfernung auf dem Boden. Wow, war der Vogel riesig. Irgendwie war dabei ein wenig Wind aufgekommen, doch bei der Hitze (34°) empfand ich es eher als sehr angenehm.

Alles starrte in die Richtung dieses Vogels.........bis der erste Hundeführer mit Hund, auf ein Zeichen eines Mannes auf dem Landeplatz, zu dem Ungeheuer lief, welches mit kreisenden Flügeln abwartend auf dem Platz stand. Dort angekommen, hob der Hundeführer den Hund auf, schob ihn in den geöffneten Vogelbauch und krabbelte hinterher. Es dauerte nicht lange, da kamen sie beide auf der anderen Seite wieder heraus.

 Mein Frauchen stellte sich mit mir auch in die Reihe. Wahrscheinlich wollte sie mit mir auch dahinlaufen. Es sah echt lustig aus, wie die Teams (Hund und Hundeführer) zu diesem Vogel liefen, einstiegen und auf der anderen Seite wieder herauskamen. Manche Hunde weigerten sich da einzusteigen, sie bremsten kurz davor und zogen den Hundeführer von dem Ungeheuer weg..., ich glaube die Hunde hatten Angst, da einzusteigen......

Endlich kamen wir an die Reihe.


Mein Frauchen gab mir ein Zeichen und schon rannten wir los, genau auf das Ungetüm. Mein Frauchen hatte mein Lieblingsball in der Hand und ich wußte gar nicht, was ich zuerst machen sollte, das Ungeheuer beobachten oder meinen Ball fixieren.....Kurz bevor wir ankamen, wurde es richtig windig, meine Ohren wurden von dem Wind buchstäblich nach hinten geklappt, oh man, was für ein Sturm....., über uns kreisten die etwas bedrohlich aussehenden Flügel.., wahrscheinlich war der Vogel auch ziemlich aufgeregt, das ständig Menschen und Hunde in seinen Bauch krabbelten. Da wurde ich auch schon hochgehoben, ups wie der Boden vibrierte, es kitzelte an meinen Pfoten, Bevor ich mich aber in Ruhe umschauen konnte, waren wir auch schon wieder mitten im Sturm. Ich versuchte nach diesen Flügel zu schnappen und stellte mich auf meine Hinterbeine, aber irgend wie fehlte da noch ein ganzes Stück, um an sie heranzukommen, außerdem zog mich mein Frauchen fort. Schade........!

Je weiter wir von dem Vogel wegliefen, desto windstiller wurde es.

Das ganze machten wir dann nochmal. Als wir diesmal hineingekrabbelt waren, durfte sich mein Frauchen  auf eine Bank setzen. Dieser Vogel hatte tatsächlich Bänke in seinem Bauch stehen. In sekundenschnelle, war der Bauch von dem Ungeheuer voll mit Menschen und Hunden. Ich wollte auch auf die Bank, denn da unten konnte man ja gar nichts sehen. Ich arbeitet mich auf meines Frauchen`s Schoß hinauf, (glücklicherweise hatte sie nichts dagegen) und schaute aus dem Fenster. Das war vielleicht toll!. Während der Staub und die Blätter durch die Gegend wirbelten, hoben wir doch tatsächlich ab und die Menschen und die Hunde die dort unten noch standen, wurden immer kleiner.

Ein etwas komisches Gefühl war es ja schon, es ruckelte und zuckelte und die Bank virbrierte, bei einer Kurve, wäre ich fast von der Bank gefallen, hätte mich mein Frauchen nicht festgehalten.
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Der Flug war echt aufregend!!!

Beim Spaziergang schiele ich oft hinauf  zum Himmel, in der Hoffnung mal wieder so einen großen Vogel zu entdecken. Manchmal habe ich Glück und ich sehe einen weit weg über uns hinwegfliegen, da fange ich dann immer an zu träumen..........und denke an dieses schöne und aufregende Erlebnis.

Vielleicht darf ich ja mal wieder bei so einem großen Vogel im Bauch mitfliegen............

                             (Angelika Schweitzer)