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                       Wissenswertes über die Taubheit bei Hunden

Teil 1

 

Hallo Frau Schweitzer,

 bin durch sie auf den tauben Hund gekommen (nachdem ich ihr Buch gelesen habe).

Kann vieles was in ihrem Buch steht nur bestätigen, finde es nur schade, dass sich nicht mehr Menschen für einen tauben Hund entscheiden. Finde auf den Vermittlungsseiten zur Zeit auch mehr Welpen, gerade bei denen ist es ja einfacher als bei einem erwachsenen Hund (da man die Prägephase aktiv beeinflussen kann). 

Meiner hat in dieser wichtigen Zeit viele negative Erfahrungen mit Menschen gemacht, dadurch ist er fremden Menschen gegenüber sehr misstrauisch (nicht aggressiv). Es hat sich sehr gebessert, aber vollständig legen wird es sich wohl nicht.  

Er ist jetzt 10 Monate bei uns, auch wir werden bald die Begleithundprüfung ablegen. Haben auch wie viele Erfahrungsberichte auf Ihrer Seite zeigen, unterschiedlichste Reaktionen auf seine Taubheit erfahren. Wie der ist taub? Wie sie können ihn freilaufen lassen (Rheinwiesen, ehemaliges Rheinbraungelände). Natürlich sind unsere Spaziergänge nicht so entspannt wie bei einem hörenden Hund, da man immer wieder seine Umgebung beobachten muss (kommt jemand von hinten, eventuell sogar ein Reiter). Trotz aller Schwierigkeiten lautet unser Motto "immer wieder ein tauber Hund". Es ist so toll zu sehen wie diese Tiere auf die kleinsten Gesten reagieren, und total lebenslustig und freudig durch die Welt maschieren.  

Ich weiss nicht ob es bei unserem Hund die Fellfarbe schuld ist (er fast ganz weiss), aber er sieht auch immer so aus wie Jola auf ihrem Buch. Immer durch den dicksten Dreck.  

In ihrem Buch beschreiben sie das Jola schon mal aus dem Schlaf hochschreckt, ist bei unserem genau das selbe.
Er braucht dann immer ein bischen Zeit um sich zurechtzufinden, dann ist aber wieder alles okay. Ein tiefer Seufzer und man schläft weiter.

 Ich wünsche Ihnen noch viele schöne Jahre mit Jola und wünsche mir, dass sich mehr Menschen einen tauben Hund zulegen (natürlich nur solche die bereit sind mit ihm zu arbeiten). Denn sie sind ganz tolle Geschenke an uns da man den Hund plötzlich aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Man macht  sich mehr Gedanken darüber was in diesen Hunden vorgeht. Wie das Leben aus ihrer Perspektive aussieht?

Petra Schimkat

P.S. Habe drei Bilder von unseren Snow beigefügt.
 

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