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                       Wissenswertes über die Taubheit bei Hunden

Vermittelt!!!!        Anton hat ein neues liebevolles Zuhause gefunden.

Anton

Anton wurde am 20. September 04 geboren. Er ist ein Jahr alt und nicht kastriert. Im Moment lebt er im Kreis Altenkirchen-RLP. Anton wird abgegeben, da ein Nachbar es auf die Hunde abgesehen hat und Giftköder ins Grundstück wirft und auf den Wegen. Anzeigen haben nichts gebracht. 2 Katzen der Familie sind schon verendet und die Dalmatinerhündin hat 2 Vergiftungen überlebt, aber mit schweren Schäden. Daher hat sich die Familie schweren Herzens entschlossen Anton abzugeben. Ihre beiden anderen Hunde können in der Familie untergebracht werden.
Anton ist ein am 20.09.2004 geborener Dalmatinerrüde. Trotz seines jungen Daseins hat er bereits einiges mitgemacht. Da er taub ist, hat er bereits 4 Besitzer gehabt, was man ihm teilweise heute noch anmerkt. Er ist Fremden gegenüber eher zurückhaltend, vorsichtig rantastend, um dann, wenn diese seinen Anforderungen entsprechen, sie stürmisch zu begrüßen. Er besitzt die typische "Dalmi-Sturheit", die, aufgrund seiner Taubheit, manchmal etwas nervig sein kann. Auf der anderen Seite macht diese ihn aber auch besonders liebenswert. Seine Unbekümmertheit, sein "Alles-wird-gut-Charakter" und seine immerwährende Freundlichkeit und Anhänglichkeit, machen ihn zu einem Ausnahmehund. Täglich entdeckt er neue (manchmal auch alte) Sachen, die ihn immer wieder brennend interessieren. So z.B. der Hund, den er täglich im Spiegel sieht, der aber partout nicht mit ihm spielen will. Völlig entrüstet knurrt er diesen an, um dann sofort um Unterstützung bittend, zu seiner Besitzerin rennt. Sein Leben in Stille meistert dieser kleine Kerl ohne zu murren, wenngleich es sicher nicht immer leicht ist. Auch für seine Mitmenschen nicht. Oft verschnuppert er sich im Feld, ohne zu merken, dass wir bereits weitergegangen sind, oder er jagt Vögel und vergißt dabei, welche Entfernung er bereits zurückgelegt hat. Dreht er sich dann allerdings (irgendwann) mal um, reagiert er sofort auf das Handzeichen zum Wiederkommen. Eine seiner großen Leidenschaften ist das Autofahren. Da macht es ihm auch nichts, alleine im Fahrzeug zu sitzen. Zuhause alleine bleiben ist nicht so wirklich sein Ding. So ca. 3-4 Stunden ist das kein Problem, sollte ihm die Zeit aber zu lang erscheinen, kümmert er sich selbst um einen "Zeitvertreib", was nicht immer zum Spaß seiner Mitmenschen ist. Anderen Hunden gegenüber ist Anton freundlich und aufgeschlossen. Ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass er einen Hund nicht mochte. Jedoch müssen alle Hunde mit ihm spielen, ob sie wollen, oder nicht. Da er häufig auf das Knurren anderer nicht reagiert (er hört's ja nicht!) müssen seine Kameraden schonmal sehr heftig werden, damit er versteht, was sie wollen.
Seine wachen, braunen Augen sehen alles, manchmal sogar mehr, als da ist. Keine Spur ist vor ihm sicher. Dabei ist er häufig so gefangen davon, dass er die Welt um sich herum zu vergessen scheint. Aber immer wieder vermittelt er den Eindruck, als wollte er sagen: ich möchte dich ja verstehen, aber du musst so mit mir kommunizieren, dass ich dich auch verstehen kann. Wenn er das dann tut, ist er außerordentlich bemüht, eine Ebene zu finden, auf der er sich mit den Menschen verständigen kann. Allerding braucht er ständig Ansprache, Beschäftigung und jede Menge Streicheleinheiten. Er ist wesensstark, freundlich, aufgeweckt und manchmal stur wie ein Panzer. Er braucht Konsequenz und Liebe, und das im Übermaß.

Kontakt:
Claudia Seidel
04102 - 208542
claudia_seidel@dalmatinerhilfe 

Taube Hunde suchen ein Zuhause
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